Ein GPS-Tracker im Auto oder Wohnmobil meldet, wenn das Fahrzeug bewegt wird, und zeigt im Ernstfall, wo es steht. Wir vergleichen fest eingebaute Tracker, Stecker-Lösungen und autarke Peilsender, die Sie im Herbst 2026 kaufen können.
Kurz gesagt
Günstiger Einstieg: der PAJ VEHICLE Finder 4G 2.0 (49,99 € plus Abo) mit Zündungs-, Erschütterungs- und Geozaun-Alarm. Wer einen versteckten Peilsender ohne monatliche Kosten möchte, schaut sich den Mi04 Retreever von Moving Intelligence an.
PAJ VEHICLE Finder 4G ansehenDie Geräte im Überblick
Festeinbau
PAJ VEHICLE Finder 4G 2.0
Auto, Motorrad, Lkw
- Gerät
- 49,99 €
- Abo
- ab 5 €/Monat (2 Jahre)
- Strom
- Bordnetz 9–75 V
- Netz
- LTE + 2G
- Extras
- Fahrtenbuch, Zündungsalarm
Ohne laufende Kosten
Moving Intelligence Mi04 Retreever
versteckter Peilsender
- Gerät
- 299 €
- Abo
- keins
- Batterie
- 3 Jahre
- Ortung
- 1× täglich + Notfallzentrale
- Schutz
- IP67
Mit Wegfahrsperre
Moving Intelligence Mi50 + MiBlock
Live-Ortung, Motorstart sperren
- Gerät
- 448 €
- Abo
- 10,95 €/Monat
- Strom
- Festeinbau
- Netz
- 4G
- Extras
- Manipulations-, Bewegungsalarm
Akku bis 6 Monate
Invoxia GPS-Tracker Pro Max
ohne Einbau, LTE-M
- Abo
- 1 Jahr inkl., dann 59,95 €/Jahr
- Akku
- bis 6 Monate
- Ortung
- bis 1×/Sekunde
- Schutz
- IP67
- Gewicht
- 70 g
Ohne Einbau gibt es von PAJ auch Tracker für die OBD-Buchse oder die 12-Volt-Steckdose (je 49,99 €). Moving Intelligence bietet außerdem den Mi01 (299 € plus 9,94 €/Monat) mit Recovery-Service. Den Gerätepreis des Invoxia Pro Max nennt der Hersteller nur im Shop.
Preise laut Herstellern, Stand 11. Oktober 2026. PAJ-Abo: Basic 12 €/Monat, 84 €/Jahr oder 120 € für 2 Jahre; Premium 96 €/Jahr bzw. 144 € für 2 Jahre.
AirTag als Auto-Tracker?
Ein Apple AirTag (2. Generation, rund 35 €) kostet kein Abo und hält über ein Jahr. Er hat aber kein GPS, wird nur über iPhones in der Nähe gefunden – und warnt Diebe: iPhones und Android-Handys melden fremde AirTags, die mitfahren. Als einziger Diebstahlschutz ist er deshalb nur bedingt geeignet.
Was ist rechtlich erlaubt?
- Eigenes Auto: Ein Tracker als Diebstahlschutz ist erlaubt – solange andere Fahrer nicht heimlich überwacht werden.
- Fremdes Auto: Wer andere Personen heimlich per GPS-Sender ortet, macht sich grundsätzlich strafbar (Bundesgerichtshof, 4. Juni 2013, 1 StR 32/13).
- Firmenwagen: Sobald Positionen einer Person zugeordnet werden können, gilt die DSGVO. Das VG Lüneburg hielt 2019 die Dauerortung der Firmenfahrzeuge einer Reinigungsfirma für unverhältnismäßig.
Häufige Fragen
Wo baue ich den Tracker am besten ein?
Möglichst versteckt, aber mit freier Sicht nach oben – etwa hinter Verkleidungen unter der Heckscheibe oder im Armaturenbrett. Für Festeinbau-Tracker ist eine Werkstatt sinnvoll.
Entlädt der Tracker die Autobatterie?
Festeinbau-Tracker wie der PAJ VEHICLE Finder brauchen wenig Strom und melden auf Wunsch eine niedrige Batteriespannung. Autarke Geräte wie der Mi04 oder Invoxia haben einen eigenen Akku bzw. eine eigene Batterie.
Eignet sich ein Tracker auch fürs Wohnmobil?
Ja. Moving Intelligence bewirbt seine Systeme ausdrücklich auch für Camper und Wohnwagen; PAJ-Fahrzeugtracker passen ebenfalls.
Quellen: PAJ, Moving Intelligence (Produktseite und Blog 19.09.2026), Invoxia, Apple; Stiftung Warentest Bluetooth-Tracker (test 1/2026); LTO zu BGH 1 StR 32/13; dr-datenschutz zu VG Lüneburg; teltarif zur 2G-Abschaltung – abgerufen am 11. Oktober 2026. Kein eigener Labortest. Weitere Fahrzeug-Rubriken: Motorrad, LKW & Bus.

